February 8

Berlinale 2012: Fokus Arabischer Frühling

Das Programm der Berlinale 2012 thematisiert den sogenannten „Arabischen Frühling“ und seine Entwicklungen aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlicher Form:

Dokumentarfilme zeigen die Ereignisse in der Region sowohl aus der Sicht von arabischen RegisseurInnen als auch von FilmemacherInnen weltweit. Andererseits gibt es fiktionale und dokumentarische Filme von arabischen RegisseurInnen, die einen Blick auf ihre Region werfen, auch ohne direkt die Revolution zu thematisieren. Vielmehr setzen sie sich mit entscheidenden existentiellen Fragen und mit der Notwendigkeit, ihre eigene Identität zu definieren, auseinander, zum Teil auch in einer humoristischen Form. Neben den Filmen in den Sektionen ist auch auf dem European Film Market der arabische Film präsent.

Die Berlinale wird zudem einige Wortveranstaltungen dem arabischen Raum und seinem Filmschaffen widmen. Unter den Gästen sind u.a. der Schriftsteller Tahar Ben Jelloun (Marokko/Frankreich), der Filmemacher Mahmoud Hojeij (Libanon), Filmemacherin Nadia El-Fani (Tunesien/Frankreich), Filmemacher und Journalist Mohamed Ali Atassi (Syrien/Libanon), Künstler und Kurator Maha Maamoun (Ägypten), die Kuratorin Sarah Rifky (Ägypten), die Regisseurin und Filmaktivistin Hala Al Abdallah (Syrien/Frankreich), Produzentin und Filmemacherin Hala Galal (Ägypten) sowie der Produzenten Javier Bardem (Spanien). Mehr dazu

English.

June 15

Palästinensische Demonstranten erinnern die Welt an ihr Recht, eine unabhängige Nation zu sein.

June 14

DEUTSCHLAND! WM 2010

May 24

Das schwarze Gold

July 7

Updates On Marwa Al-Sherbini’s Murder

January 12

Frédéric Kanouté: Supporting Palestine… and fined for it!

Pic Source EPAThe famous Malian footballer Frédéric Oumar Kanouté revealed a T-Shirt expressing his support for Palestine during a match. As a reaction, the disciplinary committee of the Spanish football federation announced on January 9th a fine of 3,000 euros (4,093 dollars) on the veteran Sevilla striker for displaying this shirt, considering it an offense ( since the federation’s regulations forbid political and religious messages by players on the field). (English; Arabic).

Now although I’ve always respected regulations of all kinds, but I also believe that there are certain situations in which rules are to be broken, and I believe the situation in Gaza is one of these situations. Football players are human beings after all, and they’re entitled to express their minds freely in the times of crisis.

I wish that freedom of expression would’ve been respected more, and that an exception would have been considered since this message is more humanitarian rather than political, it’s a call to save the lives of innocent people who are being butchered on the watch of the whole world.

Picture Source [EPA]

I personally consider his act brave and courageous, not a new thing to Kanouté. In the name of all Palestinians, I THANK you Kanouté, for this thoughtful gesture.

Don’t know Kanouté? get to know him.

January 9

Offener Brief an Bundeskanzlerin Dr. Merkel

Heuete habe ich diesen offenen Brief eines Chirurgen an die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Too Much Cookies gefunden. Ich fand den Brief lesenswert:

Bitte erlauben Sie mir Ihnen in Ihrer Eigenschaft als höchste Vertreterin unserer Bundesregierung und Ihrem Kabinett mit klaren Worten zu widersprechen, im Interesse der Bundesrepublik, wie auch im Interesse der Menschen, von denen viele auch in Palästina, wie auch in anderen Ländern der Muslimischen Welt, vor dem seit Jahrhunderten in Europa verwurzelten Antisemitismus, immer eine Zuflucht gefunden haben.

Weiterlesen…


April 3

Künstlerische Form des Widerstands

Die hässliche, illegale Mauer, die Israel gebaut hat um sich von der Westbank zu trennen, trennt auch palästinensische Familien, zerstört ihre Wirtschaft, und macht ihr Leben unmöglich.
Eine Gruppe von Palästinensern versuchen von dieser Mauer zu profitieren und sie ins eine alternative, künstlerische Form des Widerstands zu verwandeln.

Wie funktioniert es? Man geht einfach auf die Website “send.a.message” und tippt dort ein, was man gesprayt haben will. Es ist eigentlich egal was der Inhalt des gewünschten Textes ist. Ausser Beleidigungen und rassistischem Material wird alles gesprayt. Übersetzungen sollen gegeben wurden, wenn der Text nicht auf Englisch ist.

Jede Nachricht kostet 30 Euro. Man bezahlt die online, danach bekommt man drei Fotos: Ein Close-up, ein Bild vom Sprayer bei der Arbeit und eines aus einer weiteren Perspektive, damit man auch einen Eindruck von der Mauer bekommt. Mit dem Geld wurden kleine palästinensischen Sozialprojekte finanziert.

Unterstützen Sie ihren Versuch, die schwierigen Umständen zu überleben, schicken Sie Ihre eigene Nachricht jetzt.

Ein Graffiti an der Mauer, die Israel von der Westbank trennt.
© 2008 Financial Times Deutschland, © AP

English:

* Tagging Israel’s Barrier Wall.

* Send A Message On Israel’s Illegal Wall.

January 17

So einfach werden Muslime zu Terrorverdächtigen!

Genügt es eigentlich orientalisch auszusehen, ein Ferienhaus in einem kleinen Dorf zu mieten, um Terrorverdächtigen zu sein?! die Antwort ist wahrscheinlich JA, es ist ziemlich genug!
In der Tat, hat unser Freund Omar diese schreckliche Situation mit seiner Frau erlebt, als ihre Flitterwochen durch Polizeieinsatz unterbrochen waren!
Ihr angemietetes Ferienhaus wurde ohne gerichtliche Erlaubnis durchgesucht!

“Offensichtlich wurde zuvor die Polizei in Walsrode über die schwerwiegende Tatsache informiert, dass ein “orientalisch aussehendes” Pärchen “nachts” und “ohne Auto” nach Hamwiede kam und sich dort bereits seit Samstag aufhielt. Diese drei “Indizien” waren Grund genug für die Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel, acht Kriminalpolizisten zu mobilisieren und sie taktisch ausgerüstet (inklusive schußsicheren Westen) zu unserem Hauptquartier zu schicken. Vier davon haben das Haus umzingelt, während die anderen vier das Haus durchsucht haben.” berichtete Omar.

Was kann man dazu sagen? Ganz peinlich und rassistisch, oder?  Es tut mir Leid, dass Muslime solche Erfahrungen ertragen sollen, nur weil sie orientalisch aussehen, ein Kopftuch tragen, und ihr Leben wie “normale” Menschen haben möchten!
Mehr dazu:

English for the curious :

Our fellow blogger Omar and his wife had a police inspection in their rented holiday house during their honeymoon; police had no legal permission to search the house, and claimed that they got calls from “some worried neighbors” suspecting that the couple were terrorists since they looked “oriental”, they rented a holiday house and arrived at night without a car! reasons apparently good enough for the police to invade the privacy of the couple, inspect their house and treat them as terror suspects.

Till when are Muslims going to have to tolerate such racism and embarrassments! Where are their rights as human beings?!

November 16

Migrantas: eine visuelle Sprache der Migration

Migration ist nicht eigentlich einfach: das Bewusstsein einer vielseitigen kulturellen Identität, das Gefühl der Zerrissenheit zwischen der alten und der neuen Heimat, die Sorge um die Zukunft der Kinder sind zum Beispiel Fragen, die Migrantinnen der unterschiedlichsten Hintergründe betreffen.
Es gibt viele Schwierigkeiten, die Migrantinnen erfahren, ohne die Möglichkeit zu haben, ihre Gefühle zu äußern.
Migrantas aber gibt ihnen diese Möglichkeit. Seine Projekte konzentrieren auf Themen wie Migration, Identität und interkultureller Dialog.
Migrantinnen werden dazu eingeladen, in Workshops gemeinsam ihre Emotionen und persönlichen Erfahrungen grafisch durch Zeichnungen auszudrücken. Außerdem, werben die Teilnehmerinnen in ihren Zeichnungen für mehr Toleranz.
Aus den entstehenden Zeichnungen wird danach von Migrantas eine Serie von Piktogrammen entworfen, die als die visuelle Sprache der globalisierten Welt bedienen.

Dann gibt es Ausstellungen und Veranstaltungen, die im Rahmen der Migrantas-Projekte stattfinden, und einen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmerinnen der verschiedenen Workshops und eine gemeinsame Auswertung ermöglichen. Den Besuchern der Ausstellung wird die Gelegenheit geboten, sich den Erfahrungen und Empfindungen von Migrantinnen zu nähern, sowie durch ihr eigene Zeichnungen ihre Ideen zum Thema auszudrücken. Hamburger Ausstellung “Bundesmigrantinnen”, ist ein Beispiel dazu! Schließlich werden die Piktogramme veröffentlicht! Sie erscheinen auf Werbeplakaten, als digitale Animationen im U-Bahn-Fernsehen, auf Flyern oder auf Tragetaschen.

Mehr Information zu den Projekten und Ausstellungen findet man hier.

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